TransCentury Update No.3

 

 
 FR 16 NOV 18 • 19:30 • UT CONNEWITZ 

Kikagaku Moyo sind eine der wenigen Bands, die sich Psychedelia momentan auch vom Folk aus annähern. Seit ihren frühen Arbeiten ‒ s.t. (2013) und Forest Of Lost Children (2014) ‒ beleben sie sleepy Psych-Rock wieder ‒ und zwar mit einer rudimentär-zarten Instrumentierung, u.a. durch zurückhaltende Percussion, durch Glocken und das Spiel von Kalkutta-trained Sitarspieler Ryu Kurosawa. Damit erzeugen sie softe, aber dennoch satte Drone- Strukturen. In jüngeren Releases treten neben die harmonischen Töne zusätzlich härte, eruptive Jam-Passagen. Nach eigenen Aussagen wirkt Musik hier tatsächlich noch auf die Psyche, im besten Falle als Befreiung von Körper und Geist. So bezeichnet der Bandname etwa geometrische Strukturen, die Schlagzeuger Go auf der Rückseite seiner Augenlider sah »after jamming all night long. I was totally in the 'zone', half awake and half asleep, but my hands were tapping the drums involuntarily.«